Autor Thema: Projekt Air-Cap für Barchetta  (Gelesen 4010 mal)

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ollybolly

Re: Projekt Air-Cap für Barchetta
« Antwort #30 am: 26. April 2018, 06:48:44 »
Ich habe für mich bemerkt, dass es toll wäre, wenn die originale Sonnenblende nur etwas höher stehen würde. Wenn ich die mit der Hand beim fahren etwas hochdrücke, flutscht der Wind übers Haupt hinweg. Hier bin ich auch am überlegen... Es darf nichts sein was auffällt, fett aufträgt, gefährdet... Evtl. was aus Schaumstoff, Gummi etc.


ingodererste

Re: Projekt Air-Cap für Barchetta
« Antwort #31 am: 14. Mai 2018, 23:57:26 »
Was haltet ihr von der "kleinen Lösung" mit der Foxnovo Auto Sonnenblende vom großen Onlineshop mit dem A?
Kann man einfach auf die Barchetta-Sonnenblende klemmen und nach oben drehen...
Kann das funktionieren? ...Eure Meinung?
Ist ja nicht teuer aber unbrauchbares Zeug will ich nicht zuhause rumliegen haben ;-)

Ich habe mir jetzt mal die Sonnenblendvergrößerung "ONVAYA Auto Blendschutz" bestellt.
Die große Klemme macht einen stabilen Eindruck und die variable Arretierung scheint mir schwergängig genug.
Ich werde die nächsten Tage mal berichten... ;-)
Viele Grüße,
Ingo

Erfinder1970

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Re: Projekt Air-Cap für Barchetta
« Antwort #32 am: 15. Mai 2018, 16:48:15 »
Hallo,

das mit der vergößerten Sonnenblede klingt interessant, da hätte ich gern bescheid ob die schwachen originalen Sonnenblendengelenke den Winddruck abhalten können?
Ich mach mit meiner Idee Fortschritte, habe aus einer Schlachtbarchetta das vordere Verdeckblech mit den Hebeln besorgt.
Nun geht es darum noch eine Abstützung am Scheibenrahmen zu bauen, so dass das Blech mit eingehängten Riegeln auch bei runtergedrehten Seitenscheben stehen bleibt. Dann mache ich verschiedene Tests mit  und ohne Aufsätze von Spoilern ....
Weiters kann ich noch nicht verraten wird leider länger dauern als geplant, weil so ein Depp meiner Bella die Nase zerdeppert hat, bin ich derzeit auf Lacker / Stoßstangensuche ...

Gruß Erfinder 1970
Jörg Wiesen

ingodererste

Re: Projekt Air-Cap für Barchetta
« Antwort #33 am: 15. Mai 2018, 23:41:31 »
So... heute habe ich nach der Arbeit mal ein paar Testfahrten gemacht.
Die Arretierung der Sonnenblendenerweiterung war relativ schwergängig, die angesetzte Klammer recht massiv und stabil... die Barchetta-Sonnenblende bzgl. Arretierung eher labil ;-)
Die praktischen Fahrversuche:
War die Plexiglasscheibe zu sehr schräg nach oben gestellt, drückte der Fahrtwind ab 100 km/h gleich die Sonnenblende mit 'runter. Habe ich dabei die Sonnenblende festgehalten, drückte der Wind das Plexiglas eine Stufe 'runter. 
Wenn Plexiglasscheibe und Sonnenblende aber in etwa eine Flucht bildeten (beide schräg nach oben, über den Scheibenrahmen), hat's funktioniert. Für EUR 16,00 (die Sonnenblenderweiterung) fand meine Frau das Ergebnis okay und brauchbar.

So richtig schön fand ich das Ganze trotzdem nicht.
Mir schwebt jetzt so etwas vor, ähnlich wie es manche Oldtimer hatten, mit zwei kleinen einzelnen Windschutzscheiben vorne. Als Aufnahme für solche (Plexiglas)scheiben bzw. als dessen Halterung favorisiere ich die Befestigung der Sonnenblende. Die jeweiligen beiden Schloßschrauben mit Senkkopf sind 20 mm lang und haben ein 4 mm Gewinde und greifen tief genug, um noch eine zweite Halterung (für die Scheibe) aufnehmen zu können.
Diese Halterung muss so gestaltet sein, dass sie etwa 30 mm weiter Richtung Sitze gebogen ist damit sich eine Scheibe überhaupt erst nach oben, über den Windschutzscheibenrahmen ausrichten läßt. Außerdem muss sich trotzdem der Arretierungshebel für's Verdeck noch umlegen lassen. Des weiteren würde ich die Halterung so gestalten wollen, dass die (Plexiglas)scheiben einfachst einsetzbar und schnell wieder entnehmbar sind  (Stichworte: Fahrzeugveränderung, TÜV, ...).

Als Prototypen könnte ich von meiner Plexiglaserweiterung den größten Teil der Klammer abtrennen, zwei Löcher in den Klammerrest bohren und die Erweiterung über der Sonnenblende an der dortigen Halterung mit den vorhandenen originalen Schrauben befestigen. Dann würde mir aber noch das leichte, schnelle Einsetzen und Entfernen fehlen.
Schaut Euch bitte mal meine Bilder an. Hat noch jemand Ideen?
Viele Grüße,
Ingo

luschipuschi

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Re: Projekt Air-Cap für Barchetta
« Antwort #34 am: 16. Mai 2018, 07:36:28 »
Ich will euch ja nicht den Spaß vermiesen, aber ... sieht das schön aus? :lol:

Für mich ist Cabrio-/ Roadster fahren nur etwas, wenn´s zischt und pfeift und einem der Wind um die Nase weht.
Alles andere ist "weichgespült". 8) Dann kann ich auch meinen Mini mit großem Schiebdach fahren, was im übrigen auch spaß bringt.

Jedem das seine.

Viel Spaß beim Basteln.

Grüße aus flensburg
Jockel
Jockel
(Geschichtenerzähler)

ollybolly

Re: Projekt Air-Cap für Barchetta
« Antwort #35 am: 16. Mai 2018, 07:42:02 »
Puh. Function follows form....

Also rein technisch betrachtet: Wird vielleicht besser mit dem Wind. Mit Ästhetik betrachtet: Sieht schlimm aus an dem schönen Auto. Das kann man nicht machen  :shock: Dann kann man ja auch einen Fahrradhelm aufsetzen  :D

Ich mach es wie Oldtimer1000: Haare ab, Mütze auf!

Edelfisch

Re: Projekt Air-Cap für Barchetta
« Antwort #36 am: 16. Mai 2018, 08:26:24 »
Hallo zusammen,
abgesehen von der Häßlichkeit und den Bedenken, was passiert, wenn sich der Krempel bei Tempo 100 selbständig macht, nehme ich bei für die barchetta zu niedrigen Temperaturen immer den Dönerporsche, darin zieht´s deutlich weniger, wenn die Seitenscheiben und die Memmenklappe oben sind.  :lol:

Viele Grüße
Thomas
Ich mag den barchetta Türgriff

ingodererste

Re: Projekt Air-Cap für Barchetta
« Antwort #37 am: 16. Mai 2018, 09:22:08 »
Ihr könnt' es nicht lassen ...  :D

Hallo,

ich habe mir die Barchetta ganz bewusst ausgesucht und wollte sie auch so haben wie sie ist. Das "warme-Luft-aus-den-Kopfstützen-um-den-Kopf-Gesäusel" a la SLK wäre mir ein Greuel - schließlich will ich ja Cabrio fahren. Aber...
Ich hatte ja auch schon angedeutet wofür und für wen ich meine "etwas-weniger-Fahrtwind-Ideen" in die Tat umsetzen möchte ;-)
Deswegen lasst doch bitte irgendwelche "würde-ich-nicht-machen-aber-muss-ja-jeder-selbst-wissen"-Posts. Damit ist schließlich niemanden geholfen ;-)
Aber vielleicht hat ja trotzdem jemand eine Umsetzungs-Idee?
...Und Schönheit liegt ja immer im Auge des Betrachters und relativ ist sie sowieso :)
Viele Grüße,
Ingo

Erfinder1970

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Re: Projekt Air-Cap für Barchetta
« Antwort #38 am: 29. Mai 2018, 19:05:16 »
 8)Hallo Ingo, hallo Leute

wenn du den Rohbau fertig hast, mach doch bitte mal ein Foto für mich. :lol:
Als nächstes suche nach einen unauffälligen Heckspoiler- ich habe da den von einen alten 3er BMW E30 318is im Auge.
Oder was ähnlich dezentes von einem "schmalen Auto", so das man nicht zuviel wegschneiden muß.
Dann brauchst du noch solche ISOLATIONS-schläuche für Heizungsrohre - will der Tüv so damit man sich die Birne "weich" anschlägt
Und eine 1 Meter lange Bürstenleiste für Zimmertüren.
Den Spoiler setzt man auf dem Blech auf und bohrt die hervorstehenden Schrauben von innen nach außen ab, so dass sie passen.
So 5 -6cm von der Hinterkannte weg, um Platz für das Polster zu lassen.
Dabei wird der Spoiler so davor angesetzt dass der Isoschaumschlauch gut sitzt und verklebt werden kann.
Die Bürstenleiste (steht senkrecht an der Hinterkante des Spoilers)würde ich erst mal bei Seite lassen- und ein vorsichtige Testfahrt mit angeschraubtem Spoiler auf einer einsamen Straße machen, die es erlaubt das Tempo langsam und dann kräftig zu steigern.
Sollte dir nun genug Ruhe im Auto herrschen, brauchst du die Bürstenleiste nicht.
Die Haare dieser Leiste sollen die Luft in hunderte Mikrowirbel zerlegen, und über das Haupt leiten.
Eine andere Möglichkeit ist die Montage eines Rohres das wie das Windschott mit einem Netz bespannt wird. Das setzt man oben an die gleiche Stelle wie den E30 Spoiler. Das dürfte dezent genug sein, ohne  sich mit dem Ding optisch schämen zu müssen, muß aber auch angeschweißt werden. Leider ist das nicht so einfach mit Verdeckhaut zu beziehen ... Wenn alles klappt , macht man Fotos von den einzelnen Baustadien für den Tüv, und gibt das Aircap dann einem Sattler, der es mit alter Verdeckhaut beziehen soll. Damit soll es edel und unaufdringlich zur Barchetta passen.
Die Stützrohre am Scheibenrahmen sollte der Sattler mit Gummi oder Leder beziehen, und Klettverschlüsse einkleben / oder Druckknöpfe vorsehen damit nix verrutscht /wackelt. An den Kontaktstellen der Verkleidung sollte das stabile Konterpart angebraucht werden.
Alternativ kann man auch Rohrschellen am Scheibenrahmen anbringen, sieht aber nicht schön aus, und ob am Scheibenrahmen gebohrt werden darf weis ich nicht.
Die Hinterkante des Aircab ist nun weich gepolstert mit Verdeckhaut bezogen mit auf der Verdeckhaut aufgesetzem mattschwarz lackiertem Spoiler und dran montierter "Bürstenleiste" / oder Netzbügelhalter, das bleibt dir und den anderen überlassen. 
Dann fährt man zur Einzelabnahme (ohne es schon aufzusetzen!) zum Tüv - man führt es vor und der trägt es ein weil es auf einem Originalteil der Barchetta basiert. Der TüV macht eine Probefahrt alles stabil, dann ok!
Viel Spass damit!

Es dürfte klar sein dass sich lieber jeder selber nach dem "Rezept" ein Aircab baut, sich helfen lässt eines zu bauen. 8)
Denn wenn man das Kaufen wollte, würden 1000 Taler  :shock:nicht reichen.
Wäre schön wenn es einer in Kleinserie produzieren würde!?
Jörg Wiesen

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Re: Projekt Air-Cap für Barchetta
« Antwort #39 am: 30. Mai 2018, 18:57:58 »
So Leute, nun kommt Butter bei die Fische! :lol:
Ich habe heute mal ein Verdeckvorderteil solo angeklinkt, und bin mal unauffällig damit gefahren.  :jump: :jump:
So nah an meiner vorstellung Bella zu fahren, Mucke an, und kaum Rauschen in den Ohren Toll !!
Das Originalteil hält sich mit dem Zapfen am Scheibenrahmen fest, und wackelt nicht.
Für mich reicht das noch nicht ganz, aber für Leute unter 1,80m wird das allein schon genügen.
Das sieht auch gar nicht so schlecht und gebastelt aus? - Ist halt ein Originalteil!
Also ich habe heute die 15mm Stützrohre 90° gebogen, und an der Lasche vom ersten Verdeckgelenk angehalten.
Das Rohr muss noch nach hinten und nach rechts /links gebogen werden, dass es sich an der Scheibenrahmenverkleidung anlehnt.
Wenn das erledigt ist wird die Stelle um die Gelenkscharnierlasche blang gemacht, und das rohr angeheftet.
Dann noch ein bissechen anpsssen, und gut festschweißen lassen.
Dann kommt für die Großen noch ein Spoiler drauf - den anpassen und den Rest habe ich euch schon geschrieben ....
ab zum Sattler, dann zu Tüv

Gruß Erfinder 1970
Jörg Wiesen